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So zwischentönig wie der Gesang eines Vogels

 

Die Künst­le­rin Sara Ham­dy aus Kai­ro ist die vier­te Sti­pen­dia­tin der Radio Art Resi­den­cy. Ham­dy stu­dier­te bil­den­de Kunst in Kai­ro und ver­bin­det in ihren poe­ti­schen Arbei­ten Klang und Bild als auch Per­for­mance und Text. Das Ver­deck­te und Ver­bor­ge­ne – das, was wir nicht sehen oder hören – lei­tet die Arbei­ten der Künstlerin:

Ich bin fas­zi­niert von dem, was wir ›Wahn­sinn‹ nen­nen. Im Ara­bi­schen bezeich­net das Wort Wahn­sinn das Ver­bor­ge­ne, im Sin­ne der Ver­heim­li­chung. Das heißt, es gibt etwas, das wir über sei­ne Exis­tenz wis­sen, aber wir sehen es nicht, wie die unaus­ge­spro­che­ne Geschich­te der Erin­ne­rung, wie die hin­ter Mau­ern lie­gen­den Gär­ten oder wie Wäl­der mit ihren ver­bor­ge­nen Samen in der Erde.

Sara Ham­dy, The Com­plex Songs, Alex­an­dria 2016

 

Am 21. Sep­tem­ber eröff­net Sara Ham­dy ihre drei­mo­na­ti­ge Resi­denz­zeit in Hal­le (Saa­le) mit einer Per­for­mance aus ihrer Arbeit The Com­plex Songs im Rah­men des Radio CORAX-Jah­res­fests.

 

 

Sara Ham­dy über ihre künst­le­ri­sche Arbeit und ihre Vor­ha­ben für die Radio Art Resi­den­cy (40 min.)

 

Bild: Sara Hamdy

 

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